Von Zeitreisen, Zwinger und Zickzack-Wanderungen –
unsere unvergessliche Schulfahrt nach Dresden!
Busabenteuer, Zeitreise und fliegendes Essen
Früh am Morgen – also viel zu früh für unseren Geschmack – starteten wir mit dem Schulbus Richtung Dresden. Nach zwei Stunden Fahrt (und mit Hilfe unseres Navis "Tim") kamen wir endlich an. Unser erster Stopp: der Zwinger. Nein, das ist kein Hundezwinger, sondern ein richtig schickes Schloss mit Garten, Statuen und allem Drum und Dran. Wir fühlten uns fast wie Prinzen und Prinzessinnen – nur ohne Krone.
Danach ging’s zu TimeRide. Plötzlich waren wir nicht mehr in Dresden 2024, sondern mitten in einer Hochzeit im Jahr 1719! Mit VR-Brillen auf der Nase, sitzend in einer Kutsche und verrückten Kulissen fühlten wir uns wie Zeitreisende. Wer hätte gedacht, dass Geschichte so cool sein kann?
Weiter ging’s zur Semperoper. Bei der Führung erfuhren wir, dass vieles „Theater im Theater“ ist. Säulen die zwar aussehen wie Marmor, sind aber eigentlich nur aus Gips – also quasi Fake-Marmor. Trotzdem ziemlich beeindruckend! Wir durften sogar im Zuschauerraum in der Königsloge Probesitzen und fühlten uns fast wie echte Opernbesucher (nur leider ohne Gesangseinlage).
Das absolute Highlight des Tages: das Achterbahnrestaurant „Schwerelos“. Hier fliegen die Speisen und Getränke auf Schienen direkt an den Tisch – und zwar schneller als so mancher Kellner laufen kann. Unsere Augen leuchteten, als die Getränke, die Töpfe und das Eis um die Kurve sausten und Roboter ein Geburtstagslied (für den Nachbartisch) sangen. Essen mit Action – das gibt’s wirklich nur in Dresden!
2. Tag: Wandern, Stufen zählen und Tretboot-Chillen
Am zweiten Tag hieß es: Wanderschuhe an und ab in die Sächsische Schweiz! Unsere Route führte uns rund um die berühmte Bastei. Die Aussicht von der Bastei war so cool, dass sogar die Selfies noch besser aussahen als sonst. Im romantischen Amselgrund entdeckten wir den Amselsee – ein kleiner Stausee, den man nur zu Fuß erreicht. Dort gab’s eine wohlverdiente Pause und wir machten eine entspannte Tretbootfahrt. Endlich mal sitzen und die Füße hochlegen! Die Natur war echt beeindruckend und wir fühlten uns wie Abenteurer im Dschungel (nur mit weniger wilden Tieren und drei Enten).
Fazit des Tages:
12 Kilometer/20.000 Schritten, 2100 Stufen und gefühlte 1000 „Sind wir bald da?“-Fragen
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Zurück in Dresden ließen wir den Tag mit Pizza, Tanzeinlagen der Mädchen und einem lustigen Spieleabend ausklingen. Beim Spieleabend wurde gelacht, geschummelt (natürlich nur ein bisschen) und der Tag endete völlig geschafft mit bester Laune.
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3. Tag: Hoch hinaus in der Frauenkirche
Am letzten Tag stand die berühmte Frauenkirche auf dem Plan. Von außen schon beeindruckend, aber von innen noch viel mehr! Wir wagten den Aufstieg zum Kuppelgang. Die 283 Stufen waren nach dem Vortag zwar eine kleine Herausforderung, aber der Blick über Dresden war jede Anstrengung wert. Selfies mit Panoramablick – check!
Nach dem Kuppelgang waren wir zwar ein bisschen platt, aber auch ziemlich stolz auf uns.
Die Schulfahrt nach Dresden war ein echtes Abenteuer: Wir haben viel gesehen, viel gelacht und jede Menge neue Erinnerungen gesammelt. Eins steht fest: So eine Schulfahrt macht man nicht alle Tage – und wir würden sofort wieder losfahren!
Text: S.Danies
Bilder: U.Hesse

